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Bitcoins und andere Kryptowährungen in der Umsatzsteuer und der Einkommensteuer

Bitcoins und andere Kryptowährungen in der Umsatzsteuer und der Einkommensteuer

Umsatzsteuer

Der Ankauf und der Verkauf von Bitcoins und Kryptowährungen/virtuelle Währungen gegen konventionelle Währungen ist, wie die Umsätze von gesetzlichen Zahlungsmitteln, unecht umsatzsteuerbefreit. Dies geht aus einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes Rs C-264/15 Hedqvist vom 22.10.2015 hervor.

Inwieweit der Umtausch von einer virtuellen Währung in eine andere auch umsatzsteuerfrei ist, ist derzeit noch unklar. Da es sich bei den virtuellen Währungen nach der derzeitigen Rechtslage in der EU um kein gesetzliches Zahlungsmittel handelt, kommt die Umsatzsteuerbefreiung für die Umsätze und die Vermittlung von gesetzlichen Zahlungsmittel nicht zur Anwendung.

Einkommensteuer

Die Behandlung der Einkünfte aus Bitcoins und anderen Kryptowährungen in Österreich hängt von dem zugrunde liegenden Geschäft ab. Die Erträge sind nach der derzeitigen Rechtslage (Stand: 2017) entweder

  • Einkünfte aus Gewerbebetrieb: gewerbsmäßiger Handel mit virtuellen Währungen; Voller Einkommensteuer-Satz (bis 55%),
  • Einkünfte aus Kapitalvermögen: virtuelle Währung ist zinsbringend/wertsteigernd veranlagt; 27,5% besonderer Steuersatz oder
  • Spekulationsgeschäfte: privater Verkauf von virtuellem Währungen;
    • bis 1 Jahr Behaltefrist: voller Einkommensteuersatz abzüglich Euro 440 Steuerfreibetrag,
    • mehr als 1 Jahr Behaltedauer: steuerfrei

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